Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen
Einzelansicht (SINGLE)

DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Castrop-Rauxel

Castrop-Rauxel: DIE LINKE unterstützt Bürgermeister – Schulsozialarbeit muss bleiben

„Die Schulsozialarbeit ist dem Bürgermeister wichtig. Sie soll auch ohne die Gelder aus dem Bildungs- und Teilhabepaket im nächsten Jahr vom Kreis Recklinghausen fortgeführt werden“, so berichtet die Ruhr Nachrichten am heutigen Tag in ihrer Lokalausgabe.


Damit vertritt Bürgermeister Beisenherz haargenau die Meinung der LINKEN in Castrop-Rauxel. Diese hat darum umgehend einen Antrag in den Rat der Stadt eingebracht, mit dem genau das erreicht werden soll.

DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Castrop-Rauxel bat Bürgermeister Beisenherz, folgenden Antrag in der nächsten Ratssitzung zur Abstimmung zu bringen:

  1. Der Rat der Stadt Castrop-Rauxel fordert den Landtag Nordrhein-Westfalen auf, die Schulsozialarbeit im Schulgesetz NRW zu verankern und damit dauerhaft an allen Schulen und Schulformen einzurichten.
  2. Der Rat der Stadt Castrop-Rauxel fordert den Kreistag Recklinghausen auf, die Ende 2014 auslaufende Finanzierung der Schulsozialarbeit nach dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) solange in Eigenregie weiterzuführen, bis die Landesregierung entsprechende dauerhafte Lösungen nach 1) umsetzt.

Begründung:
 
Ende 2014 läuft die Finanzierung der Schulsozialarbeit nach dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) aus. Auf dieser Basis arbeiten auch die Sozialarbeiterinnen in Castrop-Rauxel an der Grundschule am Hügel, der Marktschule Ickern, der Erich-Kästner-Grundschule, der Wilhelmschule, der Franz-Hillebrand-Hauptschule, der Johannes-Rau-Realschule und der Willy-Brandt-Gesamtschule.
 
Dass Schulsozialarbeit sinnvoll und darüber hinaus im Sinne von Prävention im Bereich der Jugendhilfe auf Dauer Kosten einspart, ist unstrittig. Dass sie in einer Stadt wie Castrop-Rauxel überaus notwendig ist und zum Bildungserfolg vieler Schülerinnen und Schüler beiträgt, wissen inzwischen alle.
 
Die nunmehr vollständige BAföG-Finanzierung durch den Bund bedeutet für das Land NRW, seine bisherigen Finanzierungsanteile von 35 % – in NRW ca. 280 Mio. EURO pro Jahr – für anderweitige Bildungsvorhaben ausgeben zu können. So ist es zudem zwischen Bund und Ländern vereinbart.
 
Die Schulsozialarbeit ist unverzichtbar!


Siehe auch: Schulsozialarbeit darf die Stadt nichts kosten
Siehe auch: Schulsozialarbeit läßt man am langen Arm verhungern
Siehe auch: Schulsozialarbeit im Kreis Recklinghausen