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DIE LINKE. Kreisverband Recklinghausen

DIE LINKE im Kreis Recklinghausen: Schulsozialarbeit läßt man am langen Arm verhungern

Der Antrag der LINKEN, die Schulsozialarbeit aus dem Betreuungs- und Teilhabegesetz (BuT) auch im Jahre 2015 weiterzuführen, war in der Kreistagssitzung am 1.9. Thema, im Kreisbildungsausschuss und im Kreissozialausschuss in der letzten Woche und wiederum am Montag, 22.9. im Kreisausschuss.


Es wurde viel diskutiert: von Zuständigkeiten, Schuldzuweisungen, Kompetenzen, Finanznot war die Rede. Neuester Argumentations-Clou der SPD ist: "Die aus dem BuT bezahlte Sozialarbeit ist ja gar keine Schulsozialarbeit". So macht man sich bei den betroffenen ca. 60 Sozialarbeitern und vielen hundert betroffenen Schülern sicher keine Freunde!

Die LINKE hatte gefordert, dass das Projekt aus nicht verausgabten BuT-Mitteln zunächst in 2015 weiter finanziert wird. Viele Städte haben schon so entschieden, u.a. Anfang September die Stadt Köln. Städte, die es sich leisten können, haben diese wichtige schulbegleitende Maßnahme aus eigenen Mitteln weiterfinanziert.

Das werden sich die Kreisstädte in Recklinghausen nicht erlauben können, obwohl gerade in unserer Region ein besonders hoher Bedarf an Schulsozialarbeit besteht. Heute wurde das Thema zum vierten Mal geschoben; in der nächsten Kreistagssitzung, am 29.9. wird wieder darüber geredet. Hoffentlich kommt dann mehr dabei rum als Gerede. Unsere Jugend hätte es verdient, dass ihr in Beratungsnotlagen schnell und kompetent geholfen wird.

NRW belegt im Bildungsranking der Länder eh schon den vorletzten Platz. Die stiefmütterliche Behandlung dieses Themas könnte uns schnell den letzten Platz einbringen.