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DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Castrop-Rauxel

Flüchtlinge und Asylanten in Castrop-Rauxel - Anfrage der LINKEN

Die verschiedenen Aktivitäten und Bemühungen in dieser Stadt rund um das Thema “Stadtteilmütter” hat DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Castrop-Rauxel für eine umfassendere Anfrage an die Verwaltung zum Anlass genommen und darum gebeten, für deren Beantwortung jeweils einen Tagesordnungspunkt in den nächsten Sitzungen der Betriebsausschüsse 1 und 2 vorzusehen.


Nach Castrop-Rauxel kommen in den letzten Monaten vermehrt wieder Flüchtlinge und Asylanten. Nach den letzten Pressemeldungen soll sich die Zahl der in Deutschland aufgenommenen Personen noch stark erhöhen. In dieser Woche sollen Castrop-Rauxel weitere zehn Flüchtlinge und Asylanten zugewiesen worden sein.

Es handelt sich dabei nicht um kurzfristige Aufenthalte dieser Menschen, sondern es ist damit zu rechnen, dass viele dieser Personen für Jahre, wenn nicht für immer in Castrop-Rauxel bzw. Deutschland verbleiben werden.

Die Flüchtlinge und Asylanten werden mehrheitlich in von der Stadt gestellten Wohnungen eingewiesen, erhalten die ihnen zustehende Sozialhilfe, die Kinder werden für die Kindergärten und Schulen angemeldet.

Eine darüber hinausgehende menschliche und soziale Begleitung scheint jedoch nicht stattzufinden.

Für die Flüchtlinge und Asylanten sollten sich aber Stadt und Bevölkerung aus humanitärer Sicht verpflichtet fühlen, eine umfassende Betreuung und Eingliederung zu gewährleisten.

Als Grundlage dafür fehlt es bisher an ausreichenden Informationen.

Insbesondere interessiert uns, welche Formen aufsuchender Sozialarbeit es vor Ort überhaupt gibt, diesen Flüchtlingen bzw. Asylanten bei ihrer Eingliederung persönlich behilflich zu sein.

Wir denken da z. B. an die Integrationshilfen durch die Stadtteilmütter im Rahmen der „Sozialen Stadt Habinghorst“, deren Finanzierung ab 2015 nicht mehr gesichert ist.

Oder wir denken an Hilfen analog dem Programm "StartKlar" der frühen Hilfen für Familien im Rahmen der Jugendhilfe, das für einen anderen Personenkreis installiert wurde.

Gibt es entsprechend eine ständige soziale Betreuung vor Ort und in allen Angelegenheiten? Und wenn nein, was dann?


Siehe auch: Europas Flüchtlingspolitik: So kann es nicht weitergehen